Die Walddusche ist sicher im Betrieb von Anfang Mai bis Ende Oktober. Wetterbedingt kann sie im Frühjahr eher eröffnet oder im Herbst später geschlossen werden.

Die Walddusche in Gleisweiler ist nachweislich die einzige noch existierende Anlage dieser Art in Deutschland. Für Europa ist diese Aussage noch nicht geklärt.

Die Wassertemperatur bewegt sich zwischen 8 und 12 °C. An heißen Sommertagen herrscht ein reger Betrieb durch mutige „Kalt-Duscher”.

Die Pflege und Instandhaltung der Anlage erfordert den ständigen und tatkräftigen Einsatz der Mitglieder des Fördervereins Walddusche.

Durch einen Zufall wurde im Sommer 1990 die aus Buntsand­steinen gehauene Wasserzuführung wieder entdeckt. Im Januar 1991 startete der damalige Ortsbürgermeister Josef Götz mit freiwilligen Helfern die Ausgrabung.

Im Mai 1992 wurde der „Förderverein zum Wieder­aufbau der ehemaligen Walddusche” gegründet.

Am 29. Juni 1996 wurde die Anlage offiziell eingeweiht und der Allgemeinheit zur freien Nutzung übergeben.

Im Jahre 1848 erbaute der Arzt Dr. Ludwig Schneider die Wald­dusche im Hainbachtal. Bereits 1844 hatte er in Bad Gleisweiler eine Kaltwasser-Heilanstalt gegründet.

Für die Patienten seiner Klinik wurden im Hainbachtal bis 1878 die Anwendungen „Douche”, „Sturzbad” und „Wellenbad” praktiziert.

Danach geriet die Walddusche in Vergessenheit und wurde durch Bergrutsch von der Natur zurückerobert.

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